Evangelische Jugend auf dem CSD Aachen

16.08.2023

Lollis und Pride-Bandana für Alle. Ein kurzer Rückblick vom diesjährigen CSD in Aachen.

Die Gruppe mit dem "Bollerwagen" auf dem Markt vor dem Rathaus. Bild: R. Kielreuter

Am 12. August fand der Christopher Street Day in Aachen statt.

Mit dabei waren die Referentinnen Christina Pütz (Jugendreferat) und Anja Bühl (Referat für sexuelle Bildung), die mit dem Bollerwagen aus dem Jugendreferat Süßigkeiten und Pride-Bandana an die Teilnehmenden verschenkten und für Gespräche zu Verfügung standen.

So erhielt auch der Bischof des Bistum Aachen, Dr. Dieser, bei einem kurzen Gespräch, nach der Enthüllung der Gedenktafel für die queeren Opfer des Nationalsozialismus am Münsterplatz, ein Pride-Bandana, welches er prombt als Einstecktuch verwendete.

Im Anschluss ging es dann für die beiden Referentinnen auf den Aachener Markt, wo durch die Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen die Regenbogenfahne gehisst wurde. Unterstützt wurden die beiden Referentinnen durch ein Team aus der OT Kullen. Tara Fuhrmann unterstützte mit ihren Ehrenamtlichen bei der Verteilung der Giveaways und bei spannenden Gesprächen, die sich mit den Teilnehmenden ergaben.

Die Beteiligung der Gruppe an der CSD-Demo wurde von vielen Menschen positiv wahrgenommen. „Viele Leute kamen auf uns zu und sprachen uns darauf an, wie wichtig und toll sie es fänden, dass Kirche sich am CSD beteiligt“ freut sich Christina Pütz. „Das ist nicht einfach Solidarität, sondern gelebte Vielfalt“ so die Jugendreferentin weiterhin.

Mit diesem positiven Blick schaut auch Anja Bühl in die Zukunft, die seit Anfang dieses Jahres die Arbeit im neuen Referat für sexuelle Bildung aufgenommen hat. „Auf Veranstaltungen wie dem CSD wird deutlich, dass die queere Community sich nicht länger verstecken will und Teil eines gesellschaftlichen Wandels zur Vielfalt ist“ berichtet sie dazu. Spätestens aber beim Fest auf dem Platz der Demokratie nach der Demo, erzählt Anja Bühl weiter, sei der CSD dann einfach eine Veranstaltung gewesen, wo Menschen jeglicher Gesinnung, jeglichen Alters und jeglicher Familienkonstellationen zusammen den Sommer und das Leben feierten. Ihr Fazit dazu lautet, „So wie sich die Gesellschaft öffnet für Vielfalt, Diversität, geschlechtliche und sexuelle Selbstbestimmung, so sollte sich auch Kirche weiterentwickeln und offen für sexuelle Bildung sein.“

Bericht: Jugendreferat

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