Infopaket #lasstesblühen

Hier findet Ihr:

►HOWTO wilde Blumenwiese

►Kampagnenmaterial (ab 03.10.22)

►Links (ab 03.10.22)


Howto: Wilde Blumenwiese

Eine wilde Blumenwiese anzulegen ist gar nicht so aufwändig wie man sich denken könnte.
Grundlegend gibt es vier Schritte, die zu einer bunten und wilden Oase führen:

Platz aussuchen & Boden vorbereiten:

Die Wildblumenwiese ist genügsam und braucht nicht viel. Wenn der Platz gefunden ist gilt es den Boden zu öffnen.
Vorhandene Grasnarbe, Pflaster, Geovlies, Steingarten oder was auch immer nicht Erdboden ist muss natürlich zuerst weg.
Dann den Erdbboden auflockern und mit Sand vermischen. Das macht den Boden mager, Wildblumen brauchen mageren Boden.
Das Sand-Erde-Gemisch dann feinkrümelig aufharken und schon kann es losgehen.

Auf die Mischung kommt es an:

Aber welches Saatgut ist für die Saat gut?
Bitte nutzt keine "billig Baumarktmischungen" hier gibt es viele Mischungen mit Hybriden und nicht heimischem Saatgut.
Achtet bei der Auswahl an Saatgut auf lokale Mischungen für den entsprechenden Standort, Bioqualität ist von Vorteil.
Mittlerweile gibt es einige Sämerein, die spezielle Mischungen für Regionen anbieten. 

Aussaat:

Zur Aussaat gibt es zwei Möglichkeiten

Herbstaussaat:
Die Herbstaussaat ist bis ende Oktober möglich. Vorteil hierbei ist, dass eventuell vorhandenes (und nicht werwünschtes) Unkraut nicht stark wächst und die Wiesensamen "in Ruhe" über den Winter kommen.
Im Frühjahr könenn die Samen dann mit der Bodenfeuchtigkeit keimen und fangen nach und nach an zu wachsen.

Frühjahresaussat:
Wer die Wildnis erst im Frühjahr anlegen möchte kann jetzt in die Winterpause gehen. Im Februar/März muss die Aussat passieren. Da die Samen nciht so viel Zeit haben wie bei der Wintersaat braucht es dann etwas mehr Pflege. Der boden muss mindestend vier Wochen feucht gehalten werden, damit die Keimung in Gang kommt. Danach kommt die wilde Fläche auch allein klar.

Welche Variante besser ist müsst Ihr enscheiden.

Auf jeden Fall muss das Saatgut nach "Anleitung" des Herstellers ausgebracht werden. In der Regel ist das recht einfach, da die Samen auf dem Boden abgelegt und dann dünn mit einem Sand-Erde-Gemisch abgedeckt werden. Anschließend wird das Ganze angedrückt, damit nichts wegfliegt.

Abwarten:

Der vierte und wohl spannendste Schritt ist dann, geduldig oder ungeduldig, darauf zu warten was passiert.

Eure zukünftige Wildnis brauch nicht viel Pflege. In der Regel reicht ein Pflegeschnitt im Herbst, wobei das Schnittgut noch einige Wochen liegen bleibt, damit die neuen Samen in die Erde gelangen. Wen die etwas ruppige Optik der wilden Wiese im Winter nicht stört, schneidet gar nicht. Nebenbei entstehen so auch Winterquartiere für allerlei Kleintiere.
 

Dein Ansprechparter
für #lasstesblühen

Michael Sarasa
michael.sarasa@ekir.de
0241 / 453-160
0160 / 9802-4893


Ev. Jugendreferat
Kirchenkreis Aachen

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